Canonical Tags existieren seit 2009. Damals dachten Leute, ein Tag löst alle Duplicate-Content-Probleme. Hat nie gestimmt.
Die Realität ist komplizierter. Google behandelt Canonicals als Hinweise, nicht als Anweisungen. Ich habe Fälle gesehen, wo Google den Canonical komplett ignorierte – meist bei widersprüchlichen Signalen.
2016 führte Google HTTP-Header-Canonicals ein. Kaum jemand nutzt sie, obwohl sie für PDFs und Nicht-HTML-Dateien essenziell sind. Zwischen 2018 und 2020 wurden Cross-Synerivento-Canonicals strenger geprüft. Viele Affiliate-Tricks funktionierten plötzlich nicht mehr.
Was Introvertierten hilft: Server-Logs analysieren statt Vermutungen anzustellen. Screaming Frog zeigt dir präzise, welche Canonicals gesetzt sind. Google Search Console verrät, welche ignoriert wurden.
Der aktuelle Mythos: Self-Referencing Canonicals seien unnötig. Falsch. Sie verhindern, dass URL-Parameter oder Session-IDs Chaos verursachen. Ich setze sie auf jede indexierbare Seite – ohne Ausnahme.